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Bernhard Schneyer

 

geboren 1968 in Wernigerode. Musikalische Ausbildung an der Musikschule Wernigerode (Violine, Klavier), den Spezialklassen für Musik (heute: Landesgymnasium für Musik) – Mitglied im Rundfunk-Jugendchor, Abitur, Hochschule für Musik C. M. v. Weber Dresden (Komposition bei Jörg Herchet, Klavier). Seit 1993 Lehrer für Musiklehre und Komposition (seit 2002 Leiter der Komponistenklasse, sowie seit 2008 des Jugendsinfonieorchesters) am Konservatorium G. Ph. Telemann Magdeburg. Daneben 1994-95 Anstellung als Lehrer für Musiklehre, Komposition, Leiter des Musikschulorchesters und eines Studios für elektronische Klangerzeugung an der Musikschule Bernburg, seit 2001 Lehrauftrag für Gehörbildung und Tonsatz an der O.-v.-Guericke-Universität Magdeburg. Seit 2008 Leiter der Komponistenklasse Sachsen-Anhalt und Vizepräsident des Landesmusikrates Sachsen-Anhalt. Seine Werke wurden u.a. durch das Hochschulsinfonieorchester Dresden, die Magdeburgische Philharmonie, die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie, das Philharmonische Kammerorchester Wernigerode, den Magdeburger Kammerchor, die Sinfonietta Dresden und das Trio Cantraiano Marburg unter der Leitung von GMD Christian Ehwald, GMD Christian Simonis, MD Christian Fitzner, Milko Kersten, Rainer Roos und Lothar Hennig aufgeführt. Ebenso arbeitete Schneyer mit Solisten und Kammermusikern wie Reiko Füting, Uwe Krause, Karoline Schulz, Matthias Lorenz und Maxim Böckelmann zusammen.

 

 

 

Foto: Matthias Creutziger

 

Annette Schlünz

 

 

1964 in Dessau geboren. Sie studierte von 1983 bis 1991 Komposition und Klavier in Dresden und Berlin (Zimmermann, Dittrich). Ihre Stücke wurden weltweit aufgeführt. Sie schreibt Kammer- und Orchestermusik, elektronische Musik, 3 Opern (u.a. TagNachtTraumstaub, Auftrag des Deutschen Pavillons der EXPO 2000 Hannover, Lichtpause, Auftrag des französischen Kulturministeriums für das Ensemble Aleph 2005), interessiert sich auch für untypische Orte (die Ufer des Rheins in Basel beim Europäischen Musikmonat 2001 z.B.) und realisiert Performances Klavier – Video (Rome, Sofia, Odessa…). Sie gab auf Einladung der Goethe-Institute Kompositionskurse in Südamerika, Vietnam, Kopenhagen, Madrid, Riga, Chicago und unterrichtet in den Ferienkursen der Komponistenklassen Dresden und Sachsen-Anhalt, 2007/08 Kompositionsdozentin beim Festival musicalta in Rouffach/F, 2008/09 an der Musikakademie Weikersheim. Preise : Hanns-Eisler-Preis 1990, Heidelberger Künstlerinnen-Preis 1998, Stipendien : Villa Massimo Rom 1999, Schloss Solitude Stuttgart 1999/2000, elektronisches Studio der AdK Berlin 1994/2002/2005, Höge 2003, Künstlerhof Schreyahn 2006, 2005 und 2007/08 composer-in-residence im elektronischen Studio GRAME Lyon, in Zusammenarbeit mit dem Toningenieur Christophe Lebreton entstand blaulaub im Auftrag des Bayerischen Rundfunks und der musica viva München für Blockflöte, Koto, Orchester und live-Elektronik, UA 2008 mit Jeremias Schwarzer, Makiko Goto, Orchester des BR München, der Technik des GRAME Lyon unter Leitung von Peter Rundel.

Lebt freischaffend in Deutschland und Frankreich.

 

 

 

Thomas Buchholz

 

 

geboren 1961 in Eisenach/Thüringen (D). Frühzeitige musikalische Unterweisung (Klavier, Gesang, Theorie und Orgel)/ Nach der Schule zunächst Ausbildung zum Klaviertechniker bei Blüthner in Leipzig, anschließend kurzfristige Tätigkeiten als Klavierstimmer und als Musikinstrumentenrestaurator // 1983 - 1988 Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig [Sologesang, Komposition (G. Neubert), Musikpädagogik], 1988 künst­lerisches Staatsexamen und musikpädagogisches Diplom, 1989 - 1991 Meisterschüler für Komposition an der Akademie der Künste zu Berlin bei Ruth Zechlin; Kompositionskurse bei R. Kelterborn, W. Lutoslawski, J. Cage u.a./ 1988 - 1992 wissenschaftlicher Assistent für Musiktheorie an der Martin-Luther-Universität Halle (Tonsatz, Kontrapunkt, Neue Musik und Instrumentation) von 1993 bis 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Heinrich-Schütz-Akademie Thüringen, 1998 - 1999 wiss. Mitarbeiter am Händelhaus Halle, 1999 Professur für Komposition, bis 2002 Lehrauftrag für Ensembleleitung und Instrumentation an der Musikhochschule in Leipzig, wiss. Berater am Kreativitätszentrum Leipzig, Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen-Anhalt Deutscher Komponisten e.V./ Werkaufführungen in 14 Ländern Europas und den USA / Rundfunk- und CD-Produktionen, über 80 Einzelwerke verlegt / diverse Stipendien und Kompositionspreise 

 

Dozententätigkeiten bei nationalen und internationalen Seminaren und Workshops zu Themen der Neuen Musik (Ufa, St. Petersburg, Brno, Villnius, Riga, Jerewan, Prag, u.a.

 

 

Tätigkeit als Cembalist und Organist (Rundfunk- und CD-Einspielungen mit Neuer Musik), Musikwissenschaftliche Publikationen (Themenschwerpunkt Tradition und Moderne), Forschungsarbeiten über Georg Anton Benda, sowie wiss. Editionen zur Musik des Frühbarock.

 

 

 

 

Thomas Nathan Krüger

 

 

 

 

wurde 1986 in Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) geboren. Von 2000 bis 2006 besuchte er den Musikspezialzweig der Landesschule Pforta und erhielt dadurch ersten Klavier-, Gesangs- und Chorleitungsunterricht. Nachdem er 2004 zu komponieren begann, schrieb er für die Chöre und Ensembles der Landesschule diverse Stücke, darunter ein chorsinfonisches Werk und eine Oper. In dieser Zeit erhielt er auch seinen ersten Kompositionsunterricht als Schüler der Komponistenklasse Halle-Dresden. Seit April 2007 studiert er Komposition an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Prof. Michael Obst und ist zudem seit 2010 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, sowie Franz-Liszt-Preisträger 2010 der Hochschule für Musik Weimar. Von April bis Juli 2011 wird er als ERASMUS-Student in Graz bei Beat Furrer studieren. Thomas Nathan Krüger arbeitete bereits mit Klangkörpern wie der Staatskapelle Halle/Saale, der Thüringen Philharmonie Gotha, dem KNM Berlin, dem Minguet-Quartett, dem Iturriaga-Streichquartett, sowie mit den Dirigenten Hans Rotman, Christof M Löser und Michael Wendeberg. Seine Musik wird seit Mai 2010 beim Verlag Neue Musik Berlin herausgegeben.

 

 

 

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